Das digitale schwarze Brett

dsb-controlVier Jahre hängen sie schon im Schulhaus, die Digitalen Schwarzen Bretter (DSB). Sie verteilen Vertretungspläne, Veranstaltungstermine oder kurzfistige Informationen für Schüler, Eltern und Lehrer. Die Inhalte lassen sich zentral über einen Internetbrowser veröffentlichen oder werden automatisch aus einem Ordner hochgeladen. Die Upload-Funktion aus dem Ordner nutzen wir hautsächlich für den Vertretungsplan. In den vier Jahren haben die Bildschirme mit wenigen Ausnahmen fleißig ihre Aufgabe erfüllt. Gab es Probleme, dann konnte man sich auf die schnelle Hilfe durch den Support der Firma HeinekinMedia verlassen.

Ein Problem zur Bedienbarkeit, die sonst ziemlich einfach ist, möchte ich hier benennen. Wir schalten die Bildschirme während der Ferien aus, damit sie nicht täglich hochfahren und so unnötig Strom verbrauchen. Leider ist es so, dass zu Schulbeginn die Zeit für das automatische Hochfahren neu eingestellt werden muss. Ob dieses Problem nur bei mir besteht oder ob es bei der aktuellen Version behoben wurde, kann ich nicht sagen, da wir noch die beim Kauf erworbene Software verweden. Beim Support habe ich deshalb noch nicht nachgefragt, werde ich aber machen.

Mit dem DSB-Light, einem kostenpflichtigen Zusatztool, lassen sich die Inhalte im Internet veröffentlichen, so dass die Inhalte Eltern, Schülern und Lehrern zu Hause zugänglich sind. Das Tool bildet einen Bildschirm mit den Inhalten, wie sie in der Schule zu sehen sind, ab. Zur Darstellung wird Silverlight von Micrososoft benötigt. Das ist nicht sehr gut gemacht, denn es nicht nicht barrierefrei und verursacht häufig Anfragen, weil interessierte Nutzer aus Unkenntnis nicht auf den Vertretungsplan zugreifen können. Eine barrierefreie Lösung wäre hier wünschenswert. Das Problem, dass sich das DSB-Light anfänglich nur mit dem Internetbrowser von Microsoft darstellen ließ, wurd abgestellt, was mein Telefon enorm beruhigt hat.

Seit ungefähr einem Jahr steht für die Smartphonebetriebsysteme iOS, Andorid und Windows jeweils eine App zur Verfügung. Damit kann man wirklich sinnvoll auf die Veröffentlichungen zugreifen, denn wer will schon frühmorgens seinen Rechner hochfahren, um mal eben nachzuschauen, ob sich im Vertretungsplan etwas geändert hat. Wiedereinmal waren es die Schüler, die den Vorteil der App zuerst erkannt haben.

Alles in allem hat sich der finanzielle Aufwand gelohnt. Das System kann ich somit empfehlen, insbesondere wenn man Informationen kurzfristig breit streuen muss.

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