{"id":620,"date":"2014-10-12T20:20:11","date_gmt":"2014-10-12T18:20:11","guid":{"rendered":"http:\/\/bioclips.info\/?p=620"},"modified":"2014-10-12T20:20:11","modified_gmt":"2014-10-12T18:20:11","slug":"mikroskopie-und-digitale-fotografie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bioclips.info\/?p=620","title":{"rendered":"Mikroskopie und digitale Fotografie"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/bioclips.info\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/blatt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-624\" title=\"Foto aus dem Jahr 2003\" alt=\"Foto aus dem Jahr 2003\" src=\"http:\/\/bioclips.info\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/blatt-300x213.jpg\" width=\"210\" height=\"149\" srcset=\"https:\/\/bioclips.info\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/blatt-300x213.jpg 300w, https:\/\/bioclips.info\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/blatt-474x338.jpg 474w, https:\/\/bioclips.info\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/blatt.jpg 475w\" sizes=\"(max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/a>Angeregt durch einen Beitrag in &#8222;Praxis der Naturwissenschaften&#8220; (Vgl. HAASE-M\u00dcLLNER,L\u00dcHTEN)\u00a0habe ich bereits 2003\u00a0mit Sch\u00fclern deren mikroskopische Arbeit mittels digitaler Fotografie dokumentiert. Begeistert war ich auch, weil damals der Kauf einer teuren Mikroskopkamera nun nicht mehr n\u00f6tig war. Eine einfache Digicam, wie sie schon viele Sch\u00fcler besa\u00dfen, reichte aus, um die dargestellten\u00a0Pr\u00e4parate abzubilden. Gro\u00dfe technische Kenntnisse\u00a0waren nicht n\u00f6tig, die Apparate arbeiteten weitestgehend automatisiert. Ein Einsatz im Unterricht\u00a0war somit ohne gro\u00dfe technische Vorbereitung m\u00f6glich. Die Kamera\u00a0konnte einfach auf das Okular eines Sch\u00fclermikroskops aufgesetzt werden, dann wurde mittels Zoom das Bild eingestellt.\u00a0Das mikroskokpische Bild musste vorher scharf gestellt sein. Fertig, das Foto geschossen, daraufhin ausgedruckt oder auf CD-ROM gebrannt. Vorher\u00a0wurden die Bilder bei Bedarf mittels einer Bildbearbeitungssoftware beschriftet oder zur besseren Visualisierung digital\u00a0bearbeitet, um sie als Anschauungsmittel konkreter Strukturen zu nutzen: Sch\u00fcler und Lehrer k\u00f6nnen gleichzeitig das Bild betrachten.<\/p>\n<p>Bei den Sch\u00fclern hatte schon durch die Ank\u00fcndigung &#8222;digitale Fotografie im Biologieunterricht&#8220; Neugier produziert. Dieses Interesse blieb w\u00e4hrend der Unterrichtsstunden erhalten und hat die Resignation ged\u00e4mpft, die durch mangelndes zeichnerisches K\u00f6nnen entsteht. Der technische Aufwand war \u00a0insgesamt betrachtet gering. Heute geht\u00b4s noch einfach. Fast jeder Sch\u00fcler besitzt ein Smartphone und ist steht damit ohne jeglichen Aufwand zur Verf\u00fcgung. Die integrierte Kamera macht erstaunlich gute Bilder. Wie ich finde,\u00a0eine sch\u00f6ne Bereicherung f\u00fcr das Thema Zellbiologie.<\/p>\n<p>Damit bleibt f\u00fcr mich, dass sich\u00a0der Einsatz der digitalen Fotografie als Erg\u00e4nzung zum mikroskopischen Zeichnen lohnt, aber auch das aus bekannten Gr\u00fcnden das Zeichnen auf keinen Fall seine Berechtigung verliert.<\/p>\n<p><b>Weiterf\u00fchrende Literatur:<\/b> Haase-M\u00fcllner, K.; L\u00fcthen, H.: Digitale Mikrofotos &#8211; kinderleicht von Sch\u00fclerhand.- In: Praxis der Nauturwissenschaften-BioS.- Heft 8\/53 Jg.2003.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angeregt durch einen Beitrag in &#8222;Praxis der Naturwissenschaften&#8220; (Vgl. HAASE-M\u00dcLLNER,L\u00dcHTEN)\u00a0habe ich bereits 2003\u00a0mit Sch\u00fclern deren mikroskopische Arbeit mittels digitaler Fotografie dokumentiert. Begeistert war ich auch, weil damals der Kauf einer teuren Mikroskopkamera nun nicht mehr n\u00f6tig war. 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